Altenhilfe

Wir wollen dazu beitragen, dass ältere Bürger eine Rundumversorung erhalten und ihren Lebensabend in häuslicher Umbegung, selbstbestimmt und sicher, verbringen können.

Dafür planen wir die Errichtung von 8 barreierfreien, z.T. auch rollstuhlgerechten Wohnungen, in einem großen Haus. Diese Haus verfügt außerdem über einen großen Gemeinschaftsraum. Zudem ist die Einrichtung eines Dorfladens, eines Dorfcafes geplant und zur Zeit sind wir bereits aktiv an der Umsetzung einer Kreativwerkstatt und einer Kleinkunstbühne.

Weitere Aktivitäten sind die Errichtung von Hochbeeten und die Anschaffung eines elektrischen Gemeinschaftsfahrzeugs.

 

Gerne unterstützen und beraten wir Menschen oder Gruppen, die sich über Ihre Zukunft im Alter - auch mit oder für den Fall der Pflegebedürftigkeit Gedanken machen.

Wir wollen dabei helfen, den Gang ins Pflegeheim unbedingt zu vermeiden.


Betreuung hochbetagter

Seit Juni 2016 werden zwei hochbetagte Menschen im Alter von 87 und 89 Jahren von Vereinsmitgliedern betreut.
Der Jüngere der Beiden ist in Pflegegrad 2, der Ältere in Pflegegrad 4 eingestuft.
Zunächst wurde versucht, dass die beiden Pflegebedürftigen mit Hilfe von ambulanten Pflegediensten und persönlicher Betreuung / Versorgung durch zwei Vereinsmitglieder,in der bisherigen Wohnung verbleiben können.
Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass dies aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist. Ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung war unumgänglich.
Einrichtungen in der gewohnten und vertrauten Umgebung wurden gesichtet, ausgesucht, ein Probe-Wohnen wurde vereinbart und durchgeführt.
Am 03.01.2017 konnte dann von Vereinsmitgliedern endlich der Umzug in eine Pflegeeinrichtung durchgeführt werden, die schließlich, bzw. zusätzlich auch noch die Räumung und Sanierung der bisherigen Wohnung erledigten.
Für den Älteren mit Pflegegrad 4 wurde ein Vereinsmitglied vom zuständigen Betreuungsgericht als offizieller, ehrenamtlicher Betreuer mit allen Rechten und Pflichten eingesetzt. Der Jüngere mit Pflegegrad 2, hat dem Vereinsmitglied eine Generalvollmacht erteilt.
Nun ist den Beiden dank des engagierten Einsatzes von Mitgliedern unseres Vereins, ein würdiges Leben im hohen Alter, mit teilweise hohem Pflegegrad möglich.


Im Januar 2018 ist nun der Ältere der beiden Hochbetagten im Alter von 90 Jahren verstorben.

Gerd, der jüngere der Beiden ist inzwischen 88 Jahre alt und in Pflegegrad 3 eingestuft.

Das Leben im Seniorenzentrum in München hat sich als zunehmend schwierig herausgestellt und die Betreuung wurde immer komplizierter und aufwändiger. Die Probleme mit einigen Mitbewohnern sowie mit dem Pflegepersonal waren nicht mehr zu lösen. Die Heimleitung hat sich daher entschlossen, den Mietvertrag zu kündigen.

Nach einigen erfolglosen Versuchen, ein anderes Pflegeheim in München und Umgebung zu finden – Wartezeiten von einem Jahr und mehr – haben wir glücklicherweise einen Platz in Hofheim gefunden.

Die Auflösung der Wohnung im Seniorenheim in München, der anschließende Umzug in ein deutlich kleineres Zimmer in Hofheim hat uns viel Kraft gekostet. Seit dem 08. Oktober 2018 befindet sich Gerd nun in seiner neuen Pflegeeinrichtung, große Teile der Möbel und Kleidung wurden in einer angemieteten Wohnung untergestellt.

Nun kümmern sich auch Vereinsmitglieder um Gerd, die ihn aufgrund der Entfernung nach München noch nicht persönlich kannten. Er fühlt sich nach eigenen Aussagen wohl, die Menschen hier seien sehr freundlich. Er hat noch einige Verständnisschwierigkeiten mit dem fränkischen Dialekt und die neue Wohnung ist nach seinem Empfinden doch sehr klein.

Wir wünschen ihm noch eine lange und friedliche Zeit und werden ihn dabei begleiten.


Forum "besser nachhaltig leben"

Am 28. Februar 2017 lud der BUND Naturschutz in Würzburg ein.
In einer großen Runde stellten sich interessierte Bürger, sowie engagierte Gruppen und Vereine unter der Thema "BESSER NACHHALTIG LEBEN" vor.
Schön zu erleben: der überwiegende Teil der Anwesenden waren jüngere Menschen, die sich für "Stadtgärtnern", Repair-Cafes, "Wohnen gegen Hilfe", andere Formen des gemeinschaftlichen Wohnens und Lebens einsetzten.
Der Verein BGL vertreten durch Christian Wittmann, Christa Lampert, Sabine Küffner und Christine Fesel, konnte sein ländliches Projekt vorstellen, Gedankenaustausch und neue Vernetzungen pflegen.
Im kommenden Jahr wird der Bund Naturschutz wieder einladen,- es gibt viel zu tun-